Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und Russland

Lawrow ist vollkommen zuzustimmen    Evelyn Hecht-Galinski

Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß

zwischen NATO und Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und RusslandQuelle: Sputnik © Swetlana Schewtschenko
  • 27.12.2022 10:34 Uhr

    10:34 Uhr

    Kiew verlegt ukrainische Soldaten ohne Truppenversorgung nach Swatowo

    Andrei Marotschko, ein Offizier der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, teilte mit, dass die ukrainischen Streitkräfte zusätzliches Personal zur Verstärkung der Einheiten in Richtung Swatowo verlegt haben. Sie werden durch das Dorf Tscherneschtschina im Gebiet Charkow gebracht.

    Die Soldaten kämen ohne angemessene Truppenversorgung an. Daher bestehe dort akuter Mangel an Kleinwaffen, Artillerie und Munition, so Marotschko.

  • 10:06 Uhr

    Russischer Diplomat: Ohne Russland kein „Friedensgipfel“ möglich

    Der von Kiew vorgeschlagene „Friedensgipfel“ ist ohne Russland unmöglich, erklärte Dmitri Poljanski, der erste stellvertretende Botschafter Russlands bei der UNO.

    Auf Telegram kommentierte der Diplomat den Vorschlag des ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba, im Februar einen „Friedensgipfel“ unter Vermittlung des UN-Generalsekretärs António Guterres abzuhalten, sowie die Forderung, Russland aus den Vereinten Nationen auszuschließen:

    „Was für einen ‚Friedensgipfel‘ kann es ohne Russland geben? Ohne die Ukraine ist ein solcher Gipfel sehr leicht vorzustellen.“

    Poljanski fügte hinzu, die ukrainischen Diplomaten, die solche Initiativen hervorbrächten, würden die Ukraine selbst einem solchen „Alptraumszenario“ näherbringen. Der russische Diplomat resümierte schlicht:

    „Diplomatie 404!“

  • 09:47 Uhr

    LVR-Volksmiliz: Bis zu 90 ukrainische Soldaten am Frontabschnitt in Lugansk an einem Tag getötet

    Major Iwan Filiponenko, der offizielle Vertreter der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik (LVR), berichtet am Dienstagmorgen über Verluste der ukrainischen Armee binnen 24 Stunden. So haben russische Soldaten vier ukrainische Panzer, drei gepanzerte Mannschaftstransportwagen, zwei Artilleriegeschütze und 15 Spezialfahrzeuge vernichtet. Bis zu 90 ukrainische Soldaten sind dabei ums Leben gekommen.

  • 09:21 Uhr

    DVR-Volksmiliz: Ein ukrainischer Panzer und eine Haubitze binnen 24 Stunden vernichtet

    Am Dienstagmorgen hat die Volksmiliz der Donezker Volksrepublik einen Bericht über die Entwicklung an der Front verlegt. In den vergangenen 24 Stunden haben russische Soldaten einen ukrainischen Panzer vom Typ T-64BW, eine Haubitze vom Typ M-777 sowie sechs gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Mehr als 25 ukrainische Soldaten wurden getötet.

  • 09:02 Uhr

    DVR-Behörden melden 25 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden und vier verletzte Zivilisten

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 25 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik mindestens 105 Geschosse abgefeuert. Dabei setzte das ukrainische Militär Geschosse im Kaliber 155, 152 und 122 Millimeter ein. Unter Beschuss gerieten sieben Wohngebiete, darunter auch Donezk.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 6:00 Uhr am 27. Dezember bis 6:00 Uhr am 28. Dezember (Ortszeit) wurden vier Zivilisten in Donezk und Makejewka verletzt. In den beiden Städten kamen insgesamt 13 Wohnhäuser zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Donezker Behörden 53 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein Zivilist verletzt.

  • 08:41 Uhr

    Giffey rechnet auch 2023 mit vielen Flüchtlingen

    Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey rechnet auch im kommenden Jahr mit vielen neuen Flüchtlingen. Die SPD-Politikerin sagte der Nachrichtenagentur dpa:

    „Man muss sich darauf einstellen, dass Menschen zu uns fliehen und die Zahlen weiter anhalten.“

    Für den Senat und die Stadt sei deren Unterbringung und Versorgung eine große Herausforderung. Geprüft werde, ob unter anderem das leer stehende Kongresszentrum ICC für diesen Zweck genutzt werden könne. Um Menschen schnell unterzubringen, seien auch Leichtbauhallen eine Möglichkeit, wie sie zum Beispiel in Tegel errichtet würden. Die Behörden bereiteten auch modulare Wohnungsbauten vor, ergänzte Giffey. Der Bau dauere aber ein Jahr. Die ersten derartigen Gebäude würden voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt.

    Giffey erinnerte daran, dass Berlin im Jahr 2022 mehr als 360.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine erstversorgt habe. Etwa 100.000 seien in Berlin geblieben, über 80.000 davon hätten bereits eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt und erhalten.

    Damit ist die Flüchtlingszahl im Jahr 2022 höher als während der Flüchtlingswelle in den Jahren 2015 und 2016. Giffey zufolge kamen zuletzt wieder mehr Geflüchtete aus der Ukraine nach Berlin, bis zu 300 pro Tag. Hinzu kämen etwa 100 Asylbewerber pro Tag.

    Da schon länger nahezu alle Unterkünfte belegt sind und schnell neue Plätze gebraucht werden, sah sich der Berliner Senat in den vergangenen Wochen gezwungen, zusätzlich auf großflächige und eher provisorische Lösungen zurückzugreifen.

  • 08:21 Uhr

    UN-Generalsekretär Guterres bietet sich als Vermittler im Ukraine-Konflikt an

    UN-Generalsekretär António Guterres ist bereit, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln, wenn alle Seiten zustimmen. Dies teilte Guterres‘ Büro gegenüber TASS mit. Die Nachrichtenagentur gibt die Erklärung wörtlich weiter:

    „Wie der Generalsekretär bereits mehrfach erklärt hat, kann er nur dann vermitteln, wenn alle Seiten dies wollen.“

  • 07:58 Uhr

    Medwedew sagt für 2023 ein Viertes Reich und Besetzung der Westukraine durch Polen und Ungarn voraus

    Dmitri Medwedew, der frühere Präsident und stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, hat auf Twitter seine Vorhersagen für das kommende Jahr einschließlich der Situation in der Ukraine mitgeteilt.

    Laut dem Politiker werden Polen und Ungarn die westlichen Regionen der ehemaligen Ukraine besetzen. Ein Viertes Reich werde erstehen, das „aus Deutschland und seinen Satelliten, das heißt Polen, den baltischen Staaten, Tschechien, der Slowakei, der Kiewer Republik und weiteren Ausgestoßenen“ bestehen soll. Später werde ein Krieg zwischen Frankreich und dem Vierten Reich ausbrechen. In der Folge werde Europa geteilt, Polen neu aufgeteilt.

  • 07:29 Uhr

    LVR: Kiew verlegt Sturmtruppen mit im Ausland ausgebildeten ukrainischen Soldaten und Söldnern nach Kremennaja

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Sturmtruppen mit im Ausland ausgebildeten ukrainischen Soldaten und Söldnern in das Gebiet bei Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk (LVR) verlegt. Dies teilte Andrei Marotschko, ein Offizier der LVR-Volksmiliz, am Dienstag gegenüber TASS mit.

    Marotschko zufolge hätten die ukrainischen Truppen bei dem Versuch, die Verteidigungslinie der russischen Streitkräfte bei Kremennaja zu durchbrechen, Verluste erlitten und seien „in ihre zuvor besetzten Stellungen zurückgekehrt“. Derzeit versuche die ukrainische Armee, sich neu zu gruppieren und ihre Verluste aufzufüllen, um ihre Offensiven wieder aufnehmen zu können.

  • 07:02 Uhr

    Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und Russland

    Russland wirft der Ukraine vor, die USA und andere NATO-Mitglieder tiefer in den Krieg hineinziehen zu wollen. Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow der Nachrichtenagentur TASS in einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Interview. Er wörtlich:

    „Das Kiewer Regime versucht, die US-Amerikaner und andere NATO-Mitglieder tiefer in den Strudel des Konflikts zu ziehen, und hofft dabei, ihren Frontalzusammenstoß mit der russischen Armee unvermeidlich zu machen.“

    Lawrow erinnerte in diesem Zusammenhang an den Einschlag einer Rakete Mitte November in Polen und bezeichnete Kiews Reaktion darauf als Provokation. Der ukrainische Präsident Wladimr Selenskij habe versucht, das Geschoss „als russische Rakete auszugeben“, sagte Lawrow. Er betonte, es sei gut, dass Washington und Brüssel damals die Weisheit gehabt hätten, nicht darauf hereinzufallen. Allerdings habe dieser Vorfall gezeigt, dass Kiew vor nichts zurückschrecke.

1 Kommentar zu Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und Russland

  1. Ich bekomme zuhause über Umwege Zugang zu RT/International und auch zum liveticker. Wenn ich aber unterwegs in Deutschland oder wie jetzt in Österreich bin, kann ich sie über die öffentlichen Netze nicht aufrufen. Wie gut, dass man sie an dieser Stelle zu lesen bekommt. Das einzige Portal meines Wissens.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: