Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Verteidigungsministerium wirft Ukraine Abschuss der Il-76 vor

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Soldaten zerstören Stellungen an Nordflanke von Artjomowsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Verteidigungsministerium wirft Ukraine Abschuss der Il-76 vor

 

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Quelle: Sputnik © TAISSIJA LISKOWEZ
  • 24.01.2024 16:28 Uhr

    16:28 Uhr

    Russlands Militär meldet erstmals Zerstörung eines SAMP/T-Flugabwehrraketensystems aus französischer Produktion

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über erfolgreiche Artillerie-, Raketen- und Drohnenangriffe auf 132 Orte mit Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte. Unter den in den letzten 24 Stunden getroffenen Zielen listet die Militärbehörde Munitionslager zweier ukrainischer Brigaden, ein fahrzeuggestütztes Flugabwehrraketensystem vom Typ SAMP/T aus französischer Produktion und eine S-300-Radaranlage auf.

    Im selben Zeitraum habe die russische Luftverteidigung acht ukrainische HIMARS-Raketen und zwei Raketen vom Typ Totschka-U abgefangen. Darüber hinaus seien über den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie über den Gebieten Charkow, Cherson und Saporoschje 51 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners zerstört worden.

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe die Ukraine seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 568 Flugzeuge, 265 Hubschrauber, 11.140 unbemannte Luftfahrzeuge, 452 Flugabwehrraketenkomplexe, 14.768 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.206 Mehrfachraketenwerfer sowie 7.846 Geschütze und Mörser verloren.

  • 16:17 Uhr

    Journalist fragt Putin: „Was passiert, wenn die Ukraine weiterhin russisches Territorium angreift?“

    Bereits im Juni 2023 erklärte Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz mit Kriegsberichterstattern, dass im Falle eines anhaltenden Beschusses seitens der Ukraine bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssten, um das Territorium der Russischen Föderation zu sichern.

    „Dann werden wir wohl die Frage der Schaffung einer Art ‚Sicherheitszone‘ auf ukrainischem Territorium erörtern müssen – in einer Distanz, von der aus es unmöglich wäre, unser Territorium zu beschießen.“

     

  • 15:55 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch auf Telegram über die jüngsten Entwicklungen bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine. So habe der Truppenverband West in den vergangenen 24 Stunden am Frontabschnitt Kupjansk fünf Versuche der ukrainischen Streitkräfte zum Scheitern gebracht, in der Nähe der Ortschaften Sinkowka und Terny vorzustoßen. Darüber hinaus seien ukrainische Stellungen in der Nähe der Ortschaften Berestowoje und Iwanowka getroffen worden. Der Gegner habe bis zu 175 Kämpfer verloren. Es seien seien zwei Kampfpanzer, fünf Fahrzeuge, eine selbstfahrende Kanone vom Typ Hyazinth-C und vier Selbstfahrlafetten vom Typ Gwosdika zerstört worden.

    Der Truppenverband West habe nahe des Ortes Jampolowka am Frontabschnitt Krasny Liman zwei gegnerische Attacken zurückgeschlagen. Weitere ukrainische Stellungen seien nahe der Siedlung Tscherwonaja Dibrowa getroffen worden. Die Militärbehörde in Moskau beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 260 Kämpfer. Zwei Kampfpanzer, acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und neun Fahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Am Frontabschnitt Donezk habe der Truppenverband Süd seine Positionen an der vordersten Front verbessert. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Nähe der Siedlung Schumy zwei ukrainische Offensivversuche abgewehrt worden. In der Nähe der Ortschaften Andrejewka, Kleschtschijewka und Kurdjumowka habe das russische Militär Personal und Technik von vier ukrainischen Brigaden getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 220 Soldaten verloren, und dabei seien drei Kampfpanzer, acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Fahrzeuge, eine Panzerhaubitze vom Typ Krab, ein Geschütz vom Typ M777, ein Geschütz vom Typ M119, eine Haubitze vom Typ Msta-B, eine Haubitze vom Typ D-20 und zwei Selbstfahrlafetten vom Typ Gwosdika zerstört worden.

    An der Kontaktlinie südlich von Donezk habe der Truppenverband Ost eine in der Nähe der Ortschaft Nowomichailowka stationierte ukrainische Brigade getroffen. Das russische Verteidigungsministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf 105 Kämpfer. Darüber hinaus habe das ukrainische Militär drei Fahrzeuge, eine Haubitze vom Typ FH-70, ein Geschütz vom Typ D-20, eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-21 Grad verloren.

    Am Frontabschnitt Saporoschje habe das russische Militär ukrainische Stellungen in der Nähe der Ortschaften Rabotino, Stepowoje und Nesterjanka getroffen. Der Gegner habe bis zu 50 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Fahrzeuge und ein Geschütz vom Typ D-20 seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Bei den jüngsten Kampfhandlungen nahe der Ortschaften Tjaginka, Smijewka, Solotaja Balka und Michailowka am Frontabschnitt Cherson seien bis zu 60 ukrainische Kämpfer getötet worden. Der Gegner habe zudem sieben Fahrzeuge und eine Flugabwehrkanone vom Typ SU-23 verloren.

  • 15:44 Uhr

    Regierungschefs von Ukraine und Slowakei verhandeln in Uschgorod

    Der ukrainische Premierminister Denis Schmygal hat sich am Mittwoch mit seinem slowakischen Amtskollegen Robert Fico im westukrainischen Uschgorod getroffen. Wie Schmygal auf der Plattform X schrieb, sei dabei eine Einigung über eine Reihe von Fragen erzielt worden, unter anderem bezüglich der finanziellen Unterstützung der Ukraine durch die Europäische Union in Höhe von 50 Milliarden Euro.

    „Die slowakische Regierung wird den Kauf von Waffen und Ausrüstung durch die Ukraine bei slowakischen Unternehmen nicht blockieren.“

    Dem ukrainischen Regierungschef zufolge habe Fico ihm seine volle Unterstützung für die europäischen Integrationsbestrebungen der Ukraine zugesichert.

    Nur einen Tag vor dem Treffen mit Schmygal hatte sich der slowakische Ministerpräsident gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine ausgesprochen. Zudem hatte er erneut betont, dass die Slowakei auf Regierungsebene keine Waffen an die Ukraine liefern werde.

  • 15:33 Uhr

    IL-76-Abschuss: Moskau bereitet Appell an Deutschen Bundestag und US-Kongress vor

    Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma, Andrei Kartapolow, erklärte auf einer Plenarsitzung, ein weiteres Flugzeug mit 80 Gefangenen an Bord, das der im Gebiet Belgorod abgestürzten IL-76 folgte, sei nach dem Absturz umgeleitet worden.

  • 15:23 Uhr

    Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 15 Ortschaften in Grenzgebiet Belgorod

    Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod, veröffentlicht täglich auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Orte nahe der ukrainischen Grenze.

    Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär am 23. Januar 15 Ortschaften in sieben Kreisen angegriffen habe. Insgesamt seien 65 Geschosse auf die Orte abgefeuert worden. Fünf Sprengsätze seien von unbemannten Luftfahrzeugen abgeworfen worden. Der Gouverneur meldet zudem Attacken mit neun Kamikaze-Drohnen. Über dem Dorf Timonowo habe die russische Luftabwehr eine ukrainische Drohne abgeschossen.

    Gladkow meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Ihm zufolge gibt es aber Schäden. So sei eine ukrainische Kamikaze-Drohne in ein Haus am Rande der Siedlung Losowaja Rudka eingeschlagen. Durch die Explosion seien dort die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Durch Splitter seien die Möbel und die Wände beschädigt worden. Auch eine Stromleitung sei zu Schaden gekommen.

    In der Nähe der Siedlung Preobraschenka habe man nach einem Einsatz der russischen Luftabwehr Wrackteile einer ukrainischen Rakete entdeckt und kontrolliert gesprengt. Durch die Explosionswelle seien in sechs Haushalten Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Durch den Abwurf von zwei Sprengsätzen seien in der Siedlung Balki zwei Pkw und in der Siedlung Teresowka ein Wohnhaus und zwei zivile Fahrzeuge beschädigt worden.

  • 15:10 Uhr

    Medwedew: Zerstörung der IL-76 ist Ergebnis des innenpolitischen Kampfes in Kiew

    Der Abschuss des russischen IL-76-Flugzeugs sei das Ergebnis des innenpolitischen Kampfes der neonazistischen Eliten in Kiew. Diese Meinung äußert Dmitri Medwedew, der Stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, auf Telegram.

    Seiner Einschätzung nach „wird es von jetzt an nur noch schlimmer werden“, da Kiews Eliten „ihre Soldaten und Kriegsgefangenen leichtfertig töten werden, um ihre Macht zu erhalten – etwas, das sie in den 700 Tagen der militärischen Sonderoperation gelernt haben zu tun“. Sie werden „ihre Städte und Dörfer gnadenlos bombardieren, ihre Häuser in Schutt und Asche legen und ihre Alten und Kinder verbrennen“, fügt Medwedew hinzu und betont, dass die Kiewer Führungsspitze „keine Hemmungen“ mehr habe. Schließlich gehe es in erster Linie um Macht und Geld.

  • 15:01 Uhr

    Lawrow: „Das Vorgehen der Angelsachsen bedroht den Weltfrieden und untergräbt die Weltordnung“

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Dienstag, dass politische Erwägungen und die universelle Moral dringende Maßnahmen zur Beendigung der Feindseligkeiten in Palästina erfordern würden.

     

  • 14:47 Uhr

    Kiew spricht mit Berlin über Lieferung von Taurus-Raketen

    Nach Angaben aus Kiew spricht die ukrainische Regierung mit der Bundesregierung weiterhin über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. In einem Interview für die Medien Bild, Welt TV und Politico versichert der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba erneut, dass die Ukraine das Waffensystem nicht benötige, um russisches Territorium anzugreifen, sondern um die russische militärische Infrastruktur auf dem von Moskau kontrollierten ukrainischen Gebiet zu zerstören.

    „Wir brauchen keinen Taurus, um Moskau anzugreifen.“

    Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt die Lieferung dieser Waffe bislang ab. Hintergrund sind Befürchtungen, dass der Beschuss des russischen Territoriums mit den deutschen Raketen zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führt und Deutschland mit hineingezogen wird.

    In der kommenden Woche will die Europäische Union auf einem Gipfel auch auf Initiative von Scholz über weitere Waffenlieferungen für die Ukraine beraten.

  • 14:13 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium wirft Ukraine Abschuss der Il-76 vor: Terroranschlag

    Russlands Verteidigungsministerium nennt den Absturz des Militärtransporters vom Typ Il-76 im Gebiet Belgorod einen Terroranschlag der ukrainischen Führung. Die Maschine sei um 11:15 Uhr Ortszeit (9:15 Uhr MEZ) abgeschossen worden. Das ukrainische Militär habe das Flugzeug mit einem Flugabwehrraketenkomplex aus der Gegend um die Ortschaft Lipzy im Gebiet Charkow getroffen. Dabei hätten russische Radaranlagen den Start zweier ukrainischer Raketen registriert.

    Auf Telegram schreibt die Militärbehörde in Moskau, dass sich an Bord der Il-76 sechs Besatzungsmitglieder, 65 auszutauschende ukrainische Armeeangehörige und drei russische Begleiter befunden hätten. Alle Flugzeuginsassen seien ums Leben gekommen.

    „Die ukrainische Führung wusste Bescheid, dass heute nach einer inzwischen üblich gewordenen Praxis ein Flugzeugtransport von auszutauschenden ukrainischen Armeeangehörigen erfolgen sollte. Nach einer zuvor getroffenen Vereinbarung hätte diese Veranstaltung am Nachmittag am Grenzübergangspunkt Kolotilowka an der russisch-ukrainischen Grenze stattfinden sollen.“

    Wider besseres Wissen habe das nazistische Regime in Kiew den Militärtransporter abschießen lassen, um Russland der Tötung von ukrainischen Armeeangehörigen zu beschuldigen. Mit diesem Terrorakt habe die ukrainische

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*