Von der Leyen verspricht den Europäern wegen der Ukraine-Hilfen „viel Leid“ Thomas Röper von Anti-Spiegel

Von der Leyen verspricht den Europäern wegen der Ukraine-Hilfen „viel Leid“: Die Ereignisse des 6. Februar

Von der Leyen versprach den Europäern, dass „die Ukraine in naher Zukunft zu uns gehören wird“, warnte aber gleichzeitig, dass „viel Leid vor uns liegt“. Die EU sei bereit, „den höchsten Preis für das zu zahlen, woran sie glaubt“, und beabsichtige, „jeden Tag des Krieges und jeden Tag danach an der Seite der Ukraine zu stehen“, so die EU-Kommissionschefin.

Ukraine

Von der Leyen verspricht den Europäern wegen der Ukraine-Hilfen „viel Leid“: Die Ereignisse des 6. Februar

Thomas Röper

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 6. Februar, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 6. Februar.

Beginn der Übersetzung:

EU-Kommissionschefin verspricht Europäern Leid, die USA garantieren Granaten: Die Lage rund um die Ukraine

Die EU will die militärischen Fähigkeiten der Ukraine zu einem Teil ihrer eigenen militärischen Fähigkeiten machen, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Sie versicherte, die EU sei „bereit, den höchsten Preis für das zu zahlen, woran sie glaubt“.

Die USA werden in der Lage sein, bis Ende 2024 bis zu 80.000 Artilleriegranaten pro Monat zu produzieren, was es Washington ermöglichen wird, die Ukraine aktiver zu unterstützen und die eigenen Bestände und die der Verbündeten aufzufüllen, sagte der stellvertretende Heeresminister für Beschaffung, Logistik und Technologie Douglas Bush.

Die TASS hat die Ereignisse rund um die Ukraine zusammengetragen.

Verlauf der Operation

Das russische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe der ukrainischen Streitkräfte bei Donezk, sechs Angriffe bei Kupjansk, zwei Angriffe südlich von Donezk und zwei Angriffe bei Krasnoliman abgewehrt, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Verluste des Gegners in allen Abschnitten, einschließlich Cherson und Saporoschje, beliefen sich auf insgesamt 885 Kämpfer.

Die russische Luftabwehr schoss in den vergangenen 24 Stunden zwei HIMARS-Raketen und 30 ukrainische Drohnen ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Darüber hinaus zerstörten die russischen Streitkräfte ein ukrainisches Lager Waffen für Flugzeuge und trafen in 112 Gebieten feindliche Truppen und militärische Ausrüstung.

Vereinigen durch Leid

Die EU beabsichtige, die ukrainischen Streitkräfte und ihre Rüstungsindustrie in ihre eigenen militärischen Fähigkeiten einzubeziehen, sagte von der Leyen in einer Sitzung des Europäischen Parlaments. Sie wies darauf hin, dass die EU die Ukraine in die Vorbereitung ihrer eigenen militärisch-industriellen Strategie einbezogen habe, was der erste Schritt zur Integration der Ukraine in einige europäische Militärprogramme sein werde.

Von der Leyen versprach den Europäern, dass „die Ukraine in naher Zukunft zu uns gehören wird“, warnte aber gleichzeitig, dass „viel Leid vor uns liegt“. Die EU sei bereit, „den höchsten Preis für das zu zahlen, woran sie glaubt“, und beabsichtige, „jeden Tag des Krieges und jeden Tag danach an der Seite der Ukraine zu stehen“, so die EU-Kommissionschefin.

Michel ist „schockiert“

Der Chef des Europäischen Rates, Charles Michel, erklärte vor dem Europäischen Parlament, er sei schockiert über die Forderungen nach Frieden in der Ukraine und die Aussicht, dass die Krim und Lugansk Teil Russlands bleiben. Er betonte, dass die Lieferung von Waffen an die Ukraine „eine moralische Pflicht Europas, eine Pflicht jedes Europäers gegenüber künftigen Generationen“ sei. Jeder Euro, der für die Ukraine ausgegeben wird, ist eine Investition in die Sicherheit der EU“, so Michel weiter.

Kritik im Europäischen Parlament

In der Debatte des Europäischen Parlaments über die Ergebnisse des EU-Gipfels, auf dem ein milliardenschweres Hilfspaket für die Ukraine beschlossen wurde, äußerten viele Teilnehmer ihre Unzufriedenheit mit den Entscheidungen der EU-Kommission und einiger europäischer Politiker. So erinnerte der ungarische Abgeordnete Tamás Deitsch an die Korruptionsskandale in den EU-Institutionen, nannte Brüssel „die Hauptstadt der Korruption“ und warf den europäischen Institutionen vor, nicht danach zu streben, das Leben ihrer Bürger zu vereinfachen.

Der slowakische Europaabgeordnete Milan Urik verurteilte die Institutionen dafür, dass sie Ungarn schikaniere, weil es dem 50 Milliarden Euro schweren Rettungspaket für Kiew nicht zugestimmt hat, und sagte, dass „die EU zunehmend einem Politbüro im sowjetischen Stil ähnelt, das jeden angreift, der eine von der gemeinsamen Linie abweichende Meinung äußert“.

Lefteris Nikolaou-Alavanos von der Kommunistischen Partei Griechenlands tadelte die EU-Kommission dafür, dass sie kein Geld für ihre Bürger habe, „aber Milliarden für die Ukraine“. Martin Schirdevan, Co-Vorsitzender der Linksfraktion aus Deutschland, wies darauf hin, dass immer mehr Milliarden in den Ukraine-Konflikt fließen würden, was keinen Frieden bringe, sondern Russland nur ermutige, seinen militärisch-industriellen Komplex weiter auszubauen.

Erste Auszahlungen

Die EU will im März mit den ersten Auszahlungen aus dem Ukraine-Hilfsfonds beginnen, die sich in über vier Jahren auf bis zu 50 Milliarden Euro belaufen sollen, sagte von der Leyen. Die EU-Kommission wies darauf hin, dass die „politische Entscheidung“ des Europäischen Parlaments und des EU-Rates den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Plan für einen Fonds zur Unterstützung Kiews bestätige, aus dem 33 Milliarden Euro in Form von Darlehen und 17 Milliarden Euro in Form von Zuschüssen ausgezahlt werden sollen. Die EU-Institutionen betonten außerdem, dass die Gelder nur dann ausgezahlt würden, wenn die Ukraine „den Weg der Reformen zur Stärkung der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit weitergeht“.

Munition aus den USA

Die USA werden in der Lage sein, bis Ende 2024 bis zu 80.000 Artilleriegranaten pro Monat zu produzieren, so dass Washington die Ukraine aktiver unterstützen und die eigenen Bestände und die der Verbündeten aktiver auffüllen kann, sagte Douglas Bush, stellvertretender Heeresminister für Beschaffung, Logistik und Technologie.

Er erklärte, dass die USA die Produktion von Javelin-Panzerabwehrraketen, GMLRS-Lenkflugkörpern, Munition für Patriot-Boden-Luft-Raketensysteme, tragbare Boden-Luft-Raketensysteme vom Typ Stinger und andere Waffen, die in der Ukraine zum Einsatz kommen, hochfahren. Bush wies darauf hin, dass der US-Kongress zusätzliche Mittel in Höhe von rund 3,1 Milliarden Dollar pro Jahr bereitstellen müsse, um die Produktion bis Ende 2025 auf 100.000 Geschosse pro Monat zu erhöhen.

Ende der Übersetzung

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