ZDF zum „D-Day“: Putin ist nicht gleich Hitler, aber… Ein Artikel von: Tobias Riegel

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ZDF zum „D-Day“: Putin ist nicht gleich Hitler, aber…

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Der aktuelle Festakt zum „D-Day“ war ein großes Fest gegen die seriöse Geschichtsbetrachtung. Der Jahrestag der Landung alliierter Truppen in der Normandie wurde zum „Anfang von Hitlers Ende“ hochstilisiert und es wurden absurde Parallelen zwischen Russland und Nazi-Deutschland angedeutet. Aus Sicht vieler deutscher Politiker und Journalisten ist das nur folgerichtig: Ohne die massive Verzerrung der Geschichte würde die ganze offizielle Darstellung des Ukrainekrieges augenblicklich zusammenbrechen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Die Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Landung alliierter Truppen in der Normandie, dem sogenannten D-Day, wurden ohne Vertreter Russlands begangen und waren auf vielen Ebenen ein neuer Höhepunkt des Versuchs der massiven Umdeutung der Geschichte. Diesen Versuch betreiben momentan fast alle Politiker und fast alle Journalisten großer Medien in Deutschland: Hier herrscht offenbar eine weitgehende Übereinkunft darüber, dass die Geschichtsschreibung notfalls den Bedürfnissen der Propaganda der Gegenwart angepasst werden darf. Das ist auch notwendig, da die offizielle westliche Darstellung des Ukrainekrieges und die moralische Bewertung der Kriegsverlängerung bei einer seriösen Betrachtung der jüngeren Geschichte nicht überlebensfähig wären.

Und um diese jüngere Geschichte besser verzerren zu können (im Sinne von „Putin ist wie Hitler“), wird auch versucht, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs massiv umzudeuten. Das geht so weit, dass Bundeskanzler Olaf Scholz sogar den für den 8. Mai reservierten Begriff vom „Tag der Befreiung“ bei den jetzigen Feiern indirekt auf den D-Day ummünzte, wie Medien berichten: Weiterlesen in den nachdenkseiten.de

1 Kommentar zu ZDF zum „D-Day“: Putin ist nicht gleich Hitler, aber… Ein Artikel von: Tobias Riegel

  1. Wo ein Wille ist, wäre auch ein Weg gewesen, die Feier zu einer Annäherung an Russland zu nutzen. Eine verpasste Chance. An Roth und der Frankfurter Rundschau, von den Anfängen der Hrünen mit Ketra Kelly ganz abgesehen, ist es nur erschütternd, wie wenig linke Ideologen ihren Verstand gebrauchen und stattdessen der US-Propaganda aufgesessen sind.

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