Zufriedenheit mit Olaf Scholz fällt auf Rekordtief

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Zufriedenheit mit Olaf Scholz fällt auf Rekordtief

 

Es läuft nicht gut für die „Ampel“-Regierung. Das spiegelt sich auch in der jüngsten ARD-Umfrage wider. Noch nie hat ein Bundeskanzler im „DeutschlandTrend“ so schlecht abgeschnitten wie jetzt Olaf Scholz. Nur noch 17 Prozent der Deutschen sind demnach mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden.
Quelle: Legion-media.ru © XFlorianxGaertnerx

Zwei Jahre nach ihrem Start erreicht die „Ampel“-Regierung unter Olaf Scholz auch in Umfragen immer neue Tiefpunkte. Laut dem von Infratest dimap für die ARD erhobenen „DeutschlandTrend“ sind aktuell nur noch 17 Prozent der Befragten mit der Arbeit der Regierung „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Weniger oder gar nicht zufrieden sind dagegen 82 Prozent.

Eine ähnlich katastrophale Bewertung der Regierungsarbeit gab es zuletzt im Jahr 2010 für die schwarz-gelbe Koalition unter Angela Merkel mit Guido Westerwelle.

Besonders schlecht steht es um das Ansehen des Bundeskanzlers. Nur noch 20 Prozent sind derzeit mit der Arbeit des SPD-Politikers in diesem Amt zufrieden. Seit 1997 – so lange gibt es den „DeutschlandTrend“ – hatte noch niemals ein Bundeskanzler einen derart niedrigen Zustimmungswert zu verzeichnen. 27 Prozent der Befragten finden immerhin, dass Scholz seinem Amt gewachsen ist, 68 Prozent sind jedoch vom Gegenteil überzeugt. Nur 12 Prozent bescheinigen diesem Kanzler eine überzeugende Kommunikation, 84 Prozent können eine solche nicht erkennen.

Auch fast alle anderen Bundesminister der „Ampel“-Koalition werden überwiegend negativ gesehen. Dabei sind die Werte für die zwei prominentesten Minister von Bündnis 90/Die Grünen angesichts derzeitiger Umstände noch überraschend gut. Mit der Arbeit der Außenministerin Annalena Baerbock zeigen sich immerhin 38 Prozent der Befragten zufrieden, mit der des Bundesministers für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck noch 30 Prozent.

27 Prozent der Befragten bescheinigen dem FDP-Finanzminister Christian Lindner gute Arbeit. Die SPD-Innenministerin Nancy Faeser erreicht nur noch eine Zustimmung von 17 Prozent, der FDP-Verkehrsminister Volker Wissing liegt sogar nur bei 13 Prozent.

Eine einzige Ausnahme ist der Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius, der in den Medien schon zum „Reservekanzler“ hochgeschrieben wird. Er wird von einer Mehrheit der Befragten (52 Prozent) positiv bewertet. Deutlich dahinter liegt der Unionsfraktionschef Friedrich Merz mit einem Zustimmungswert von 32 Prozent.

Schlecht sieht es für die „Ampel“ auch bei der Sonntagsfrage aus. Hier ist die Union aus CDU und CSU mit 32 Prozent stärkste Kraft (+2). Es folgt die AfD mit 21 Prozent (-1). Die SPD verliert zwei Prozentpunkte und erreicht nur noch 14 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen ziehen mit 15 Prozent an der SPD vorbei (+ 1). Die FDP verzeichnet unverändert 4 Prozent und wäre damit nicht mehr im Bundestag vertreten. Das gilt auch für Die Linke, die zwei Prozentpunkte abgibt und nur noch auf 3 Prozent kommt.

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