Wieder im Kreislauf der Rache angelangt Von Amira Hass

Arriving again at the cycle of vengeance

In a Few Days Israelis Went Through What Palestinians Have Experienced as a Matter of Routine for Decades, and Are Still Experiencing – Military Incursions, Dea

Wieder im Kreislauf der Rache angelangt

Von Amira Hass
10. Oktober 2023

In wenigen Tagen erlebten die Israelis das, was die Palästinenser seit Jahrzehnten routinemäßig erleben und immer noch erleben – militärische Übergriffe, Tod, Grausamkeit, getötete Kinder, auf der Straße aufgetürmte Leichen, Belagerung, Angst, Sorge um geliebte Menschen, Gefangenschaft, Ziel von Rache sein, wahlloses tödliches Feuer sowohl auf die an den Kämpfen Beteiligten (Soldaten) als auch auf die Unbeteiligten (Zivilisten), eine Position der Unterlegenheit, die Zerstörung von Gebäuden, zerstörte Feiertage oder Feste, Schwäche und Hilflosigkeit angesichts allmächtiger bewaffneter Männer und tiefe Demütigung.

Deshalb muss es noch einmal gesagt werden: Wir haben es euch gesagt. Permanente Unterdrückung
und Ungerechtigkeit explodieren unerwartet und an unerwarteten Orten. Blutvergießen kennt keine
Grenzen.

Die Welt steht plötzlich Kopf, und der tägliche Alptraum der Palästinenser hat die Fassade der Normalität,
die das israelische Leben seit Jahrzehnten prägt, erschüttert. Die Hamas zerschlug sie durch ihre
Überraschungsaktion, die ihren militärischen Kapazitäten und ihre Fähigkeit zu planvollem Handeln,
zu Geheimhaltungs- und Ablenkungstaktiken unter Beweis stellte.

Sie haben Kreativität bewiesen, indem sie verschiedene Methoden anwandten, um die Mauern des
größten Gefängnisses der Welt zu durchbrechen, in das Israel zwei Millionen Menschen eingepfercht
hat. Die bewaffneten Männer haben sich auf diesen Angriff eingelassen, wohl wissend, dass sie mit
großer Wahrscheinlichkeit getötet würden. Einige von ihnen ermordeten Hunderte von israelischen
Zivilisten in Racheorgien, die ihre Befehlshaber nicht zu verhindern wussten, oder es nicht für nötig
hielten, und sei es nur aus taktischen Gründen. Weiterlesen in haaretz.com

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