Die Wut des Ostens ist für das ganze Land Ein Artikel von Frank Blenz Nachdenkseiten

 

Wie „das Land“  sich feiert, wo es doch eigentlich NICHTS zu feiern gibt, ist so verlogen wie die gesamte Politik und ihre Vertreter. Die Angst ist zu spüren, wie die „Feiernden“ sich mit 3000 Polizisten abschotten und Gelände absperren, dass erinnert schon daran, welche Maßnahmen wir für den kommenden „Heißen Herbst und Winter“ zu erwarten haben. Mich stört besonders, wie die Feiern „ökumenisch- geistlich- christlich“ begangen werden. Das wird weder der großen Mehrheit der nicht-gläubigen oder unchristlichen  Bevölkerung, noch der angeblichen Trennung von Kirche und Staat gerecht. Auch meine Wut steigt!

 Evelyn Hecht-Galinski

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Die Wut des Ostens ist für das ganze Land

Ein Artikel von Frank Blenz

Unser Nationalfeiertag, der Tag der Deutschen Einheit, lässt uns jeweils am 3. Oktober seit 32 Jahren feierlich innehalten. Die Festtagsreden wirken versöhnlich, würdevoll und emotional, deren Tenor klingt wie „im Grunde ist alles gut und besser als vor der Wiedervereinigung, vor allem für den Ostteil der Bundesrepublik“. Lassen wir den Schmus der Festtagstrunkenheit weg. In unserem Staate war und ist vieles binnen und nach 32 Jahren nicht gut und besser, was nach sich zieht, dass Menschen zunehmend protestieren. Im Osten geschieht das, mehr noch als im Westen, in den neuen Ländern sind die Menschen vielleicht betroffener, kritischer, gar politischer? Fakt ist, dem ganzen Land tut die Wut des Ostens gut. Noch etwas: Würden unsere Entscheidungsträger ihren Job für alle Bürger des Landes gut machen, gäbe es keinen Grund auf die Straße zu gehen. Von Frank Blenz

Ein Meer aus vielen Tropfen

Diese Hürde der Bequemlichkeit sitzt im Kopf, um ja nichts zu tun, aufkommende Wut zu artikulieren: Zu sagen, es bringt ja eh nichts. Derlei ist von Leuten zu hören, die sich von Protesten wenig bis nichts versprechen. Die Entgegnung lautet: Doch, Du bist ein Tropfen, viele Tropfen werden ein Meer. Es ist ein lyrisches Bild von Gemeinsamkeit und Kraft. Gerade im Osten sammeln sich mehr und mehr Tropfen. Aus denen könnte ein großes Meer werden. Die Aufforderung richtet sich gen Westen: Macht mit! In Medien und sozialen Plattformen wird über viele Demos im Osten, in kleinen und größeren Städten Thüringens, Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens, berichtet. In der Hauptstadt Berlin – geografisch im Osten der Republik gelegen, kommen (noch) keine hohe Teilnehmerzahlen zu Demos gegen die aktuellen Misstände zusammen. Doch sei nicht zu vergessen, dass in westdeutschen Kommunen sich auch etwas tut. Wird es ein Meer? Weiterlesen in den nachdenkseiten.de

 

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