Scholz gegen Strack-Zimmermann: Keine Taurus-Lieferungen an Ukraine

„Zur Zeit“    Evelyn Hecht-Galinski

Scholz gegen Strack-Zimmermann: Keine Taurus-Lieferungen an Ukraine

Die Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann (FDP) fordert neben weiteren Regierungspolitikern seit geraumer Zeit vehement die deutsche Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine. Nun meldet sich Kanzler Scholz zu Wort. Demnach plant das Kanzleramt keine Lieferung derartiger Waffenmodelle.

Scholz gegen Strack-Zimmermann: Keine Taurus-Lieferungen an Ukraine

 

Die Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann (FDP) fordert neben weiteren Regierungspolitikern seit geraumer Zeit vehement die deutsche Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine. Nun meldet sich Kanzler Scholz zu Wort. Demnach plant das Kanzleramt keine Lieferung derartiger Waffenmodelle.

Frieden schaffen, mit noch mehr Waffen? Nach Ansicht der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, kein ihr vermittelbarer Widerspruch. Regelmäßig und bei jeder sich darbietenden Möglichkeit fordert die FDP-Politikerin daher die zeitnahe Lieferung von Taurus-Marschflugkörper an die ukrainische Armeeführung. Mediale Unterstützung erhält sie dabei von Bild-Redakteur Paul Ronzheimer. Dieser ließ nun in einem „Exklusiv“-Artikel titeln:

„Warum der Kanzler die Taurus-Raketen nicht liefert … Herber Rückschlag für die Ukraine!“

Laut Autor Ronzheimer plane demnach das politische Berlin in „absehbarer Zeit keine Lieferung der von der ukrainischen Armee so dringend erbetenen Taurus-Marschflugkörper“ in die Wege zu leiten. Dies wurde der Bild-Redaktion aus „deutschen und ukrainischen Regierungskreisen bestätigt“. Der regelmäßig das Kriegsgebiet aufsuchende Redakteur erklärt in dem Artikel:

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