Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört ukrainische Haubitzen im Gebiet Cherson

Liveticker Ukraine-Krieg: Iskander-Raketenangriff – 60 Söldner und Folterknechte in Kiews Dienst tot

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

 

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört ukrainische Haubitzen im Gebiet Cherson

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört ukrainische Haubitzen im Gebiet ChersonQuelle: Sputnik © Russisches Verteidigungsministerium.
  • 25.04.2023 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:35 Uhr

    Lawrow: Viele westliche private Militärfirmen sind seit Jahren an den Grenzen Russlands tätig

    Viele westliche private Militärfirmen operieren seit Jahren an den Grenzen Russlands, auch in der Ukraine, so der russische Außenminister Sergei Lawrow. Auf einer Pressekonferenz sagte er:

    „Wenn Sie über dieses Thema besorgt sind, schauen Sie sich im Internet die Zahl der privaten Militärfirmen an, die es in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, in Frankreich gibt – Dutzende von ihnen – von denen viele seit Jahren direkt an unseren Grenzen operieren, auch in der Ukraine, was ebenfalls erhebliche Fragen aufwirft.“

  • 21:06 Uhr

    Lawrow spricht von „Schizophrenie des Westens“ angesichts des mutmaßlichen ukrainischen Angriffs

    Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat den aktuellen „westlichen Trend“, zu glauben, dass erst die Ukraine für eine erfolgreiche Gegenoffensive bereit sein und Selenskij dann Verhandlungen aufnehmen sollte, als „schizophrene Logik“ bezeichnet.

    Wiederum brachte der Chefdiplomat zum Ausdruck, was Russland Ziel ist:

    „Wir wollen, dass vom Territorium der Ukraine keine Bedrohungen für unsere Sicherheit ausgehen, und diese Bedrohungen haben sich dort – seit dem Staatsstreich im Februar 2014 – in vielen langen Jahren angesammelt.“

    Überdies wolle Russland, dass Menschen, die sich in der russischen Kultur, der Sprache heimisch fühlen, nicht diskriminiert würden, unterstrich Sergei Lawrow.

  • 20:31 Uhr

    London: Tragen keine Verantwortung für die Folgen des Einsatzes von Uranmunition in der Ukraine

    Großbritannien hat der Ukraine Tausende Geschosse für Challenger-2-Panzer geliefert, darunter Munition mit abgereichertem Uran, verfolge aber nicht deren Einsatz und trage keine Verantwortung für eine Beseitigung eventueller Folgen nach dem Ende des Konflikts. Dies erklärte der stellvertretende britische Verteidigungsminister James Heappey auf eine schriftliche Anfrage des schottischen Abgeordneten Kenny MacAskill. Auf die Frage, wo genau die Geschosse mit abgereichertem Uran eingesetzt würden, antwortete Heappey, dass dieses vom ukrainischen Militär kontrolliert werde und schrieb:

    „Das Verteidigungsministerium verfolgt nicht die Orte, an denen Geschosse mit abgereichertem Uran in der Ukraine eingesetzt werden.“

    London habe auch keine Verpflichtungen, die Uranmunition nach dem Ende des Konflikts zu entsorgen, so Heappey weiter.

    Mehr zum Thema Uran-Munition für Kiew: Russland warnt vor nuklearer Katastrophe in der Ukraine

  • 19:58 Uhr

    Medwedew: „Aufteilung der Ukraine im Stillen“ besser als ihre NATO-Mitgliedschaft

    Seit mehr als einem Dutzend Jahren träumen Polen, Ungarn und Rumänien davon, die westlichen Regionen der Ukraine an sich zu nehmen, erklärte der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, beim Bildungsmarathon Znanie.Russia (Kenntnis.Russland). „Gier und Wut, Hass, Ehrgeiz“ seien oft stärker als gesunder Menschenverstand. Er fügte hinzu:

    „Eine solche Aufteilung im Stillen ist besser als die Ukraine in der NATO oder als ein Weltkrieg.“

    Polen und andere Länder würden sich bemühen, diese Pläne so schnell wie möglich umzusetzen, bevor sich „das Fenster der Gelegenheit schließt“, und Russland und Vertreter des kollektiven Westens eine prinzipielle Einigung erzielt hätten, so der Vizechef des russischen Sicherheitsrates.

  • 19:24 Uhr

    Ukrainische Militärausgaben seit 2021 neunfach gestiegen

    Im Jahr 2022 hat die Ukraine ihre Militärausgaben im Vergleich zu 2021 um ein Neunfaches gesteigert. Dies meldete der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal während einer Regierungssitzung. Die Sicherheitsausgaben seien um das 2,5-Fache gesteigert worden, fügte er hinzu.

    Nach Angaben des am Montag veröffentlichten Berichts des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) erreichten indessen die ukrainischen Militärausgaben im Jahr 2022 rund 44 Milliarden US-Dollar, was einen 6,4-fachen Anstieg bedeutet. Eine solche Steigerung der Militärausgaben war von SIPRI bislang nicht beobachtet worden. Der Anteil der Militärausgaben am Staatshaushalt sei von 3,2 Prozent im Jahr 2021 auf 34 Prozent im Jahr 2022 gewachsen. Die Militärhilfe aus den USA in dem Jahr betrug laut dem Institut 19,9 Milliarden US-Dollar.

  • 18:34 Uhr

    Truppenverband Süd: Ein Mörser und eine Selbstfahrlafette der ukrainischen Truppen eliminiert

    Am Frontabschnitt bei Lissitschansk wurde einen Raketenangriff auf eine temporäre Stellung der ukrainischen Streitkräfte nahe der Ortschaft Slawjansk durchgeführt, berichtete ein Sprecher des Truppenverbandes Süd am Dienstag.

    Bei den Ortschaften Grigorowka und Belogorowka zerstörte die russische Luftwaffe ukrainische Feuerstellungen. Bei Awdejewka wurde ein 120-Millimeter-Mörser der ukrainischen Truppen eliminiert. Am Frontabschnitt bei Marjinka verlor Kiew nahe der Ortschaft Pobeda eine ukrainische 152-Millimeter-Selbstfahrlafette.

  • 18:02 Uhr

    Kiew bereitet neuen Sanktionsplan für den Westen gegen Russland vor

    Das ukrainische Präsidialamt hat einen neuen Plan zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen. Das Dokument beinhaltet unter anderem folgende Vorschläge: eine Gebühr für alle Russen bei der Visabeantragung einzuführen, um Geld für die Wiederherstellung der Ukraine zu generieren, Sanktionen gegen russische und weißrussische Sportler zu ergreifen und die Sanktionen im Bereich Energie und Finanzen zu verschärfen.

    Der Plan wurde von einer Expertengruppe entwickelt, die vom Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrei Jermak, und dem ehemaligen US-Botschafter in Moskau, Michael McFaul, geleitet wurde.

    Das 35-seitige Dokument mit dem Titel „Aktionsplan 2.0“ wurde am Dienstag auf der Website des ukrainischen Staatsoberhauptes veröffentlicht. Es enthält zwölf Abschnitte, die sich unter anderem auf die Verschärfung individueller, energiepolitischer, militärischer, technologischer und finanzieller Sanktionen gegen Russland, die Beschlagnahmung russischen Vermögens, den Rückzug ausländischer Unternehmen von dem Territorium Russlands und die Ausweitung der „Sanktionskoalition“ beziehen.

    In der Abhandlung über die Verschärfung der individuellen Sanktionen wird den westlichen Ländern vorgeschlagen, Russen entweder die Einreisevisa zu verbieten oder bei der Beantragung eine Gebühr für die Wiederherstellung der Ukraine zu erheben.

  • 17:22 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht hat Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte innerhalb des vergangenen Tages bekannt gegeben.

    Am Frontabschnitt Kupjansk wurden demnach vier ukrainische Sabotagegruppen abgefangen und ukrainische Stellungen mit Artillerie angegriffen. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 65 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und einen Pickup. Außerdem wurde das Munitionsdepot der 67. mechanisierten Brigade zerstört.

    Am Frontabschnitt Krasny Liman betrugen die ukrainischen Verluste bis zu 80 Soldaten, zwei Schützenpanzer sowie eine Haubitze des Typs D-20.

    Am Donezker Frontabschnitt dauern die Kämpfe im westlichen Teil der Stadt Artjomowsk weiterhin an. Zur Unterstützung der Sturmverbände flogen die russischen Luftstreitkräfte hier an einem Tag neun Einsätze. Die Ukraine verlor insgesamt bis zu 360 Soldaten und ausländische Söldner, sieben Schützenpanzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, eine Haubitze des Typs D-20 sowie zwei Selbstfahrlafetten des Typs Gwosdika.

    An den Frontabschnitten Süd-Donezk und Saporoschje kamen bei den Angriffen der russischen Luftstreitkräfte und Artillerie insgesamt über 120 ukrainische Soldaten ums Leben. Des Weiteren wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos, zwei Haubitzen der Typen D-20 und Msta-B sowie eine Selbstfahrlafette des Typs Akazija zerstört.

    Am Frontabschnitt Cherson wurden durch russisches Artilleriefeuer über 20 ukrainische Soldaten getötet und eine US-produzierte Haubitze des Typs M777 vernichtet.

    Die Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 15 ukrainische Drohnen ab.

  • 16:46 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ein Zivilist getötet und vier weitere verwundet bei Beschuss durch ukrainische Einheiten

    Beim Beschuss durch ukrainische Truppen wurden am Dienstag in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje ein Zivilist getötet und vier weitere verwundet. Dies berichtete Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung Saporoschje.

    Insgesamt feuerten ukrainische Einheiten sechs HIMARS-Raketen auf die Stadt ab. Vier Raketen wurden durch die russische Flugabwehr abgefangen, während zwei weitere Raketen im Norden der Stadt einschlugen.

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