Medien: Bulgarien überzeugte die EU, Russlands Zentralbankreserven einzufrieren

Um noch „eins draufzusetzen“, wie die Welt unter dem Titel „Das Land das heimlich die Ukraine rettete“ Petkow reiste auch Ende April 2022 in die Ukraine um  Selenskyj, seine Unterstützung zu versichern und hatte an seinem Koalitionspartner vorbei die Schleusen geöffnet für massive Waffen und Munitionslieferungen, entgegen der Versicherung Bulgariens keine Waffen zu liefern. Damit hatte Petkow nicht nur seinen sozialistischen Koalitionspartner, sondern auch seine Bürger und die Öffentlichkeit belogen. Diese Tatsache wurde mir schon seit langem von bulgarischen Freunden bestätigt.  Evelyn Hecht-Galinski

Medien: Bulgarien überzeugte die EU, Russlands Zentralbankreserven einzufrieren

Im Februar hat die EU entschieden, Russland vom SWIFT-Zahlungssystem abzukoppeln und dessen Zentralbankreserven einzufrieren. Nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ sollen Bulgariens Ministerpräsident und Finanzminister zweifelnde EU-Beamte überzeugt haben, die Sanktionen zu verhängen.

 

Medien: Bulgarien überzeugte die EU, Russlands Zentralbankreserven

einzufrieren

Im Februar hat die EU entschieden, Russland vom SWIFT-Zahlungssystem abzukoppeln und dessen Zentralbankreserven einzufrieren. Nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ sollen Bulgariens Ministerpräsident und Finanzminister zweifelnde EU-Beamte überzeugt haben, die Sanktionen zu verhängen.
Medien: Bulgarien überzeugte die EU, Russlands Zentralbankreserven einzufrierenQuelle: AFP © NIKOLAY DOYCHINOV

Die EU-Länder haben sich erst für die Abkopplung Russlands vom SWIFT-Zahlungssystem und das Einfrieren der Reserven der russischen Zentralbank entschieden, nachdem sie von Bulgariens Ministerpräsident Kiril Petkow und vom Finanzminister Assen Wassilew dazu überredet worden waren. Nach Angaben der deutschen Zeitung Die Welt habe Petkow am 25. Februar letzten Jahres an einer Tagung des Europäischen Rates teilgenommen, wo er sich an alle Anwesenden gewandt und sie aufgefordert haben soll, die Initiative zu unterstützen.

„Viele Staatsoberhäupter hatten ihre Zweifel, aber am Ende hat die Europäische Kommission den Schritt unterstützt.“

Zur gleichen Zeit soll Wassilew an der EU Ecofin, einer Tagung der EU-Finanzminister in Paris, teilgenommen haben. Auch dort habe laut der Welt Unentschlossenheit geherrscht, obwohl Bulgariens Finanzminister sofortige Entscheidungen gefordert habe.

In einem späteren Interview mit der Welt bestätigten Petkow und Wassilew diese Informationen. Letzterer gab an, dass er die EU-Kommission mit einer Erzählung über das Schicksal Bulgariens nach dem Zweiten Weltkrieg überzeugt haben könnte, als die sowjetischen Behörden ihm zufolge begonnen haben sollen, Andersdenkende zu verfolgen. Laut ungenannten Teilnehmern des Treffens soll es dem Minister gelungen sein, die Anwesenden zu überzeugen.

„Zwei Tage später wurde Brüssel aktiv. In EU-Kreisen ist von einem ‚bulgarischen Angebot‘ die Rede.“

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte wiederholt erklärt, dass die Politik der Eindämmung und Schwächung Russlands eine langfristige Strategie des Westens sei. Mit den Sanktionen sei der gesamten Weltwirtschaft ein schwerer Schlag versetzt worden. Das Hauptziel der USA und ihrer NATO-Verbündeten bestehe darin, das Leben von Millionen Menschen zu verschlechtern.

Mehr zum Thema – „Nicht über Ziel hinausschießen“: Österreichs Außenminister mahnt zu Augenmaß bei Moskau-Sanktionen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*