Nächste Stufe der Eskalation: „Letzte Generation“ will auch Flughäfen blockieren

Also bestimmt nicht in meinem Namen! Die Strafen gegen diese „Aktionen“ müssen schnell und effektiv sein! Alles hat seine Grenzen, dass hat nichts mehr mit Protesten zu tun, sondern schadet dem Anliegen.      Evelyn Hecht-Galinski

Nächste Stufe der Eskalation: „Letzte Generation“ will auch Flughäfen blockieren

Kein Einsehen und kein Ende der Blockaden: Die „Letzte Generation“ will selbst nach dem Tod einer Radfahrerin unbeirrt weitermachen und nach dem Autoverkehr nun auch Flughäfen lahmlegen – „im Namen von allen“.

Nächste Stufe der Eskalation: „Letzte Generation“ will auch

Flughäfen blockieren

Kein Einsehen und kein Ende der Blockaden: Die „Letzte Generation“ will selbst nach dem Tod einer Radfahrerin unbeirrt weitermachen und nach dem Autoverkehr nun auch Flughäfen lahmlegen – „im Namen von allen“.
Nächste Stufe der Eskalation: "Letzte Generation" will auch Flughäfen blockierenQuelle: www.globallookpress.com © Joerg Halisch via www.imago-images.de

Die sogenannten „Klimaaktivisten“ der „Letzten Generation“ haben nach wochenlangen Protesten Bilanz gezogen – und wollen weitermachen, ihre Aktionen und Blockaden sogar noch ausweiten. In einer Presseerklärung vom heutigen Samstag, auf die die Berliner Zeitung aufmerksam gemacht hat, erklären sie, in Zukunft auch Flughäfen lahmlegen zu wollen. Dabei nehmen die selbst ernannten Öko-Aktivisten für sich in Anspruch, „im Namen von allen“ zu handeln.

Anfang des Monats war in Berlin eine Radfahrerin schweren Verletzungen erlegen, nachdem sie von einem Betonmischer-Lkw überrollt worden war und ein Rettungsfahrzeug der Feuerwehr, das ihr zu Hilfe kommen sollte, in einem Stau feststeckte. Der Stau war durch eine Blockade der „Letzten Generation“ verursacht worden.

Ungeachtet dieser tragischen Folgen verkünden die Klimaaktivisten, dass „ziviler Widerstand […] das erfolgversprechendste demokratische Mittel“ sei, „die Bundesregierung zu überzeugen, ihrer demokratischen Pflicht gerecht zu werden“.

Die Erklärung endet großsprecherisch und voller Pathos mit dem exklusiven Anspruch auf nichts Geringeres, als für die gesamte Menschheit zu handeln. Ohne gewählt zu sein und irgendein Mandat vorweisen zu können, sehen die Aktivisten die Moral auf ihrer Seite und behaupten, ihre Klebe-Aktionen, Schmierereien und die Besudelung von Kunstwerken seien „Demokratie“:

„Wir tun das im Namen von allen. Denn wir sind die Menschheit, die an die Menschheit glaubt. Wir sind Demokratie. Und solange noch Atem in unseren Körpern ist, werden wir nicht aufgeben.“

Angeblich gebe es in der Gesellschaft „große Mehrheiten für die ersten Sicherheitsmaßnahmen im Klimakollaps“. „Sicherheitsmaßnahmen“? Darunter wollen die vermeintlichen Umweltschützer ein Tempolimit und das 9-Euro-Ticket verstehen. Angeblich verweigere die Regierung die Umsetzung dessen, was die „Letzte Generation“ als „Willen des Volkes“ ansieht. Die Aktivisten gehen augenscheinlich davon aus, dass dazu gehöre, „auch friedlich Flughäfen lahmzulegen“.

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