Scott Ritter im Interview: „Das Letzte, was die Regierung will, ist, dass man eigenständig denkt“

Scott Ritter im Interview: „Das Letzte, was die Regierung will, ist, dass man eigenständig denkt“

Scott Ritter, ehemaliger US-Militär und Waffenexperte, diskutiert mit Diane Sare, der unabhängigen Kandidatin für den US-Senat, darüber, wie es aktuell um die Pressefreiheit im Westen bestellt ist.

Scott Ritter im Interview: „Das Letzte, was die Regierung will, ist, dass man

eigenständig denkt“

Scott Ritter, ehemaliger US-Militär und Waffenexperte, diskutiert mit Diane Sare, der unabhängigen Kandidatin für den US-Senat, darüber, wie es aktuell um die Pressefreiheit im Westen bestellt ist.

Es ist kein Geheimnis, dass Kritiker und Gegner des im Westen vorherrschenden Kurses der Medien und Politik zunehmend diffamiert werden und das oft auf plumpeste Art und Weise. Kaum ausgesprochen oder an einem Protest teilgenommen, ist man schon ein „Putin-Versteher“, ein „Naivling“, ein „Leugner von Kriegsverbrechen“ oder gar ein „Nazi“. Mit gesunder Debattenkultur hat das jedoch nichts mehr zu tun – unterdessen wird der zugelassene Meinungskorridor enger und somit die Meinungsfreiheit immer eingeschränkter.

Scott Ritter, ehemaliger US-Militär und Waffenexperte, ist einer dieser unliebsamen Meinungsträger. Auch Diane Sare, die unabhängige Kandidatin für den US-Senat, ist eine scharfe Kritikerin des westlichen Kurses und sieht sich mit Widerstand konfrontiert. Beide diskutieren darüber, wie es aktuell um die Pressefreiheit im Westen bestellt ist. So wurde Ritter beispielsweise erst kürzlich in einem Artikel des Wall Street Journal erwähnt, in dem es um Putins Propagandisten gehe:

„Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Journalisten, die Experten in nichts, buchstäblich in gar nichts, sind, […] sagen, dass ich irre und sie recht haben.“

Wenn die Journalisten genauer recherchiert hätten, hätten sie festgestellt, dass er auf der Liste des „Zentrums zur Bekämpfung für Desinformation“ stehe und als „Informationsterrorist“ und „russischer Propagandist“ dargestellt wurde, so Ritter. Einer der Vorwürfe war, dass er den Krieg in der Ukraine als Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland bezeichnet habe. Ironischerweise hatte der ukrainische Verteidigungsminister dies allerdings erst kürzlich ebenfalls gesagt:

„Der Unterschied ist, dass ich dies bereits im März richtig festgestellt habe, er hingegen scheint ein wenig spät dran zu sein.“

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