Warum Finnland auf die anti-russische Linie umgeschwenkt ist von Thomas Röper

Die Idee zu diesem Artikel ist mir gekommen, als ich die Kommentare zu meinem Artikel über die Probleme mit dem NATO-Beitritt von Finnland und Schweden gelesen habe. Der NATO-Beitritt der beiden Länder wird von der Türkei blockiert, die der Einladung von Finnland und Schweden in die NATO nur unter der Bedingung zugestimmt hat, dass die beiden Länder eine mit der Türkei geschlossene Vereinbarung unter anderem über die Auslieferung von in der Türkei als Terroristen gesuchte Kurden erfüllen.

Schweden hat das nun abgelehnt und Finnland hat verkündet, nur gemeinsam mit Schweden in die NATO eintreten zu wollen. Damit könnte, wenn die Türkei hart bleibt, der NATO-Beitritt der beiden skandinavischen Länder platzen.

Einige Kommentatoren unter meinem Artikel darüber waren der Meinung, dass man sich in der finnischen (und auch der schwedischen) Regierung heimlich über die Blockade der Türkei freue, weil die skandinavischen Regierungen nach dem ersten Schreck in Folge der russischen Intervention in der Ukraine nun wieder zur Besinnung gekommen sind und verstanden haben, dass ein NATO-Beitritt ihrer Länder doch keine so gute Idee ist.

Dazu kann ich leider nur sagen: „Schön wär’s…“

Die „finnische Baerbock“

Die finnische Regierungschefin Sanna Marin ist eine Art finnische Ausgabe von Annalena Baerbock. Sie hat zwar ein Studium der Verwaltungswissenschaften abgeschlossen, aber ihr beruflicher Werdegang ist ansonsten so „beeindruckend“, dass der damalige estnische Innenminister Mart Helme im Dezember 2019 zu ihrer Wahl zur finnischen Ministerpräsidentin entsetzt erklärt hat:Weiterlesen in anti-spiegel.de

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