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Berichten zufolge nimmt das israelische Außenministerium Gespräche mit rechtsextremen europäischen Parteien auf und bricht damit den offiziellen Boykott
Der Axios-Korrespondent Barak Ravid berichtete, dass das israelische Außenministerium begonnen hat, Kontakt zu rechtsextremen Parteien in Frankreich, Spanien und Schweden aufzunehmen, die bisher offiziell von Israel boykottiert wurden
Israelisches Außenministerium in Jerusalem, 2018. Bildnachweis: Olivier Fitoussi
24. Februar 2025, 22:55 Uhr IST
Der israelische Außenminister hat Beamte des Ministeriums angewiesen, diskret Gespräche mit rechtsextremen Parteien in mehreren europäischen Ländern aufzunehmen, was einen drastischen Bruch mit der Tradition der israelischen Außenpolitik darstellt.
In einem Beitrag auf X berichtete der Axios-Korrespondent Barak Ravid am Montag, dass der israelische Außenminister Gideon Sa’ar das Ministerium vor drei Wochen angewiesen habe, inoffizielle Gespräche mit rechtsextremen Parteien in Frankreich, Spanien und Schweden aufzunehmen, die bisher von der israelischen Regierung offiziell boykottiert wurden.
Laut Ravid sagte eine Quelle aus dem Ministerium, die über die Strategie der Kontaktaufnahme informiert war: „Wir sind nicht mit dem gesamten Programm dieser Parteien oder mit jeder Aussage ihrer Anführer einverstanden, aber wir glauben, dass wir einen Dialog mit ihnen führen können.“
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Zu den Parteien, die für eine Kontaktaufnahme vorgesehen sind, gehört Frankreichs rechtsextreme Partei „Rassemblement National“.
Die beiden anderen Parteien sind die spanische rechtsextreme und nationalistische Vox-Partei und die rechtsextreme schwedische Partei Schwedendemokraten, so Ravid.
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar spricht am Montag in Brüssel, Belgien. Bildnachweis: Yves Herman/REUTERS
Trotz der jüngsten Richtlinie zur Erleichterung der Kontaktaufnahme zu rechtsextremen Parteien begann der Prozess laut Ravid während der Amtszeit von Israel Katz als Außenminister, in dessen Rahmen die Österreichische Freiheitliche Partei und die deutsche AfD überprüft wurden. Weiterlesen in haaretz.com
Übersetzt mit Deepl.com
Bei uns ist jeder ein Antisemit, der – nur um des Friedens in der Ukraine willen – mit der AfD spricht, während Netanjahu die Verbindung zu ihr und anderen europäischen Parteien sucht. Und Merz Netanjahu auch noch nach Berlin einlädt.