Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist zu wichtigen Gesprächen über den Gaza-Krieg und regionale Entwicklungen in Berlin eingetroffen.

Turkish President Erdogan meets with German President Steinmeier

Ahead of his Berlin visit, the Turkish leader sharply criticised Western countries for providing blanket support to the Israeli government, but turning a blind eye to war crimes committed in Gaza.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan traf zunächst mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue zusammen. / Foto: AATürkischer Präsident Erdogan trifft deutschen Bundespräsidenten Steinmeier


17. November 2023

Vor seinem Berlin-Besuch hat der türkische Staatschef die westlichen Länder scharf dafür kritisiert, dass sie die israelische Regierung pauschal unterstützen, bei den Kriegsverbrechen im Gazastreifen aber ein Auge zudrücken.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist zu wichtigen Gesprächen über den Gaza-Krieg und regionale Entwicklungen in Berlin eingetroffen.

Der Besuch findet inmitten einer wachsenden internationalen Empörung über Israels Krieg gegen den Gazastreifen statt, der bisher mehr als 11.500 Menschenleben gefordert hat, darunter viele Kinder und Frauen.

Erdogan traf am Freitag zunächst mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue zusammen. Die beiden Staatsoberhäupter trafen sich zu einem persönlichen Gespräch, gefolgt von erweiterten Gesprächen zwischen den Delegationen.

Später am Freitag wird Bundeskanzler Olaf Scholz Gastgeber eines Arbeitsessens für Erdogan sein, bei dem eine Reihe regionaler und globaler Themen erörtert werden sollen, darunter die Forderung nach einem Waffenstillstand im Gazastreifen und Bemühungen um eine Deeskalation des israelisch-palästinensischen Krieges.

Im Vorfeld seines Berlin-Besuchs hat der türkische Staatschef die westlichen Länder scharf dafür kritisiert, dass sie die israelische Regierung pauschal unterstützen, bei den Kriegsverbrechen im Gazastreifen aber ein Auge zudrücken.

Scholz hat wiederholt erklärt, Israel habe das Recht, sich gegen die Hamas zu verteidigen, und hat sich gegen die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen ausgesprochen, da dies der palästinensischen Widerstandsgruppe eine Atempause verschaffen würde.

Seit einem grenzüberschreitenden Angriff der Hamas am 7. Oktober hat Israel unerbittliche Luft- und Bodenangriffe auf den Gazastreifen geflogen.

Seitdem wurden mindestens 11 500 Palästinenser getötet, darunter mehr als 7 800 Frauen und Kinder, und über 29 200 verletzt, so die jüngsten Zahlen der palästinensischen Behörden.

Eine Gruppe von UN-Experten warnte vor kurzem, dass die Palästinenser „ernsthaft von einem Völkermord bedroht“ seien, da das israelische Militär seine wahllosen Angriffe auf den Gazastreifen fortsetze und gleichzeitig eine totale Blockade verhänge, die die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Strom unterbreche.
Übersetzt mit Deepl.com

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