Deutsche Medien zum BRICS-Gipfel: Das Konzept nicht verstanden

Deutsche Medien zum BRICS-Gipfel: Das Konzept nicht verstanden

Der BRICS-Gipfel in Südafrika lässt sich nicht ignorieren. In ihrer Berichterstattung zeigen die Medien des deutschen Mainstreams aber, dass sie das BRICS-Konzept nicht verstanden haben. Die Bedeutung des Gipfels wird daher unterschätzt.

Deutsche Medien zum BRICS-Gipfel: Das Konzept nicht verstanden

Der BRICS-Gipfel in Südafrika lässt sich nicht ignorieren. In ihrer Berichterstattung zeigen die Medien des deutschen Mainstreams aber, dass sie das BRICS-Konzept nicht verstanden haben. Die Bedeutung des Gipfels wird daher unterschätzt.

Der heute beginnende BRICS-Gipfel in Südafrika ist Thema in den deutschen Medien. Dabei zeigt sich, dass das Konzept der BRICS bisher in Deutschland kaum verstanden wurde. Zudem verlieren sich deutsche Medien darin, den Ukraine-Konflikt ins Zentrum zu rücken. Dieser spielt für die BRICS jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

„Anders als beim Treffen der G7 im Mai im japanischen Hiroshima, wo der Krieg eines der Hauptthemen war und Solidarität wie Hilfen ausführlich in der Abschlusserklärung der führenden westlichen Industrienationen Platz fand, ist die Ukraine in Südafrika offiziell kein Thema“, wundert sich beispielsweise „Die Zeit“. 

Der Nachrichtensender ntv behauptet weiterhin, Russland sei isoliert. Das ist angesichts der Tatsache, dass die BRICS über 40 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren, schon recht absurd.

„Für den wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine international isolierten russischen Präsidenten Wladimir Putin ist BRICS der ideale Rahmen, um zu demonstrieren, dass sein Land noch Verbündete hat.“

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