Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Ex-Präsident Medwedew: „Alle haben das Kiewer Regime satt“

Diese Aussage ist voll zu bestätigen!    Evelyn Hecht-Galinski

Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Ex-Präsident Medwedew: „Alle haben das Kiewer Regime satt“

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.

Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Ex-Präsident Medwedew: „Alle haben

das Kiewer Regime satt“

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Ex-Präsident Medwedew: "Alle haben das Kiewer Regime satt"Quelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina
  • 19.11.2022 17:42 Uhr

    17:42 Uhr

    Odessa: Demonstranten gegen Stromabschaltung blockieren Straße

    Demonstranten gegen eine Stromabschaltung in Odessa haben eine Straße blockiert, berichtet das ukrainische Onlineportal Strana.ua auf seinem Telegram-Kanal. Das Medium schreibt:

    „Die Einwohner von Odessa blockieren weiterhin die Straßen der Stadt, um gegen Stromabschaltungen zu protestieren. Heute Morgen geschah dies an der Kreuzung der Koroljowstraße und der Gluschko-Allee.“

    Die Publikation veröffentlichte ein Video von der Szene. Dem Filmmaterial nach zu urteilen, trafen dort Polizeibeamte ein.

    Am Vortag hatten Einwohner von Odessa ebenfalls aus dem gleichen Grund Straßen blockiert. Nach Angaben von Sergei Bratschuk, einem Vertreter der örtlichen Militärverwaltung, waren 70 Prozent der Bewohner des Gebietes Odessa ohne Strom.

    Mehr zum Thema – Protest gegen Stromabschaltungen in der Ukraine: Demonstranten blockieren Straße in Odessa

  • 17:09 Uhr

    Deutschland übergibt Ukraine 30 versprochene Flugabwehrkanonenpanzer Gepard

    Berlin hat alle 30 versprochenen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard an Kiew übergeben. Dies teilte die deutsche Botschaft in der Ukraine am Samstag in einer Erklärung auf Twitter mit.

    Die erste Gruppe der Flugabwehrkanonenpanzer aus Deutschland traf bereits Anfang August in der Ukraine ein. Damals teilte das ukrainische Einsatzkommando Süd mit, dass Kiew mit insgesamt 30 Einheiten dieser Ausrüstung rechnet.

     

  • 16:36 Uhr

    Medwedew: Selenskij will keine Verhandlungen, um die Realitäten des Zusammenbruchs der Ukraine nicht anzuerkennen

    Der Westen wolle keinen endgültigen Bruch mit Russland und dränge Kiew daher zu Verhandlungen mit Moskau, doch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wolle diese nicht, um die Realität des Zusammenbruchs der Ukraine nicht anzuerkennen. Diese Meinung äußerte am Samstag Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, auf seinem Telegram-Kanal.

    Er wies darauf hin, dass niemand, auch nicht die „hartnäckigsten russophoben“ Polen, die „ungeschickten Versuche“ der Ukraine akzeptieren, die Verantwortung für den Raketenzwischenfall in Polen auf Russland abzuwälzen. Und dies, so der russische Beamte, sei ein wichtiges Symptom dafür, dass „alle das Kiewer Regime satthaben“, insbesondere Selenskij, „der ständig die Gemüter anheizt“ und „immer mehr Geld- und Waffenlieferungen fordert“. Medwedew stellte fest:

    „Die USA, die NATO und die Europäische Union wollen keinen endgültigen Bruch mit Russland, der mit einem Dritten Weltkrieg verbunden wäre. Daher kommen die immer häufigeren Versuche [des Westens], Kiew zu beschwichtigen und zur Vernunft zu bringen, um es zu Verhandlungen zu drängen.“

    Selenskij brauche jedoch aus ganz offensichtlichen egoistischen Gründen keine Verhandlungen, so Medewedew, denn sie seien sehr gefährlich für ihn. Er schrieb weiter:

    „Denn wenn man die Realitäten des Zusammenbruchs der Ukraine nicht anerkennt, ist es sinnlos, sich an den Tisch zu setzen. Und wenn man sich dazu bekennt, wird man von den eigenen Nationalisten, die mit der Führung der Armee im Bunde stehen, zerfleischt werden. Er hat eine Heidenangst vor ihnen.“

    Der Beamte beschrieb diese Situation schlussfolgernd mit dem Schachbegriff „Zugzwang“, bei dem jeder Zug eines Spielers zu einer Verschlechterung seiner Stellung führt.

  • 16:11 Uhr

    Russischer Botschafter in Washington: Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu den USA wäre falsch

    Moskau geht von der Prämisse aus, dass ein Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und den USA nicht notwendig ist und eine falsche Entscheidung wäre. Darauf wies der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, am Freitag hin.

    Dem Diplomaten zufolge habe die US-Seite auch nicht den Wunsch, die diplomatischen Beziehungen zu Moskau abzubrechen. Man habe zwar nur noch wenige Kontakte, halte an diesen aber fest.

  • 15:51 Uhr

    Großbritanniens Premier Sunak zu Überraschungsbesuch in Kiew

    Der neue britische Premierminister Rishi Sunak ist überraschend zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bilder auf dem Telegram-Kanal des ukrainischen Präsidenten zeigten, wie Sunak bei leichtem Schneefall von Wladimir Selenskyj in Empfang genommen wurde. Im Kommentar zu dem Video hieß es:

    „Seit den ersten Kriegstagen waren die Ukraine und Großbritannien feste Partner.“

    Bei dem Treffen seien wichtige Fragen der Zusammenarbeit und der internationalen Sicherheit diskutiert worden.

    Auf Twitter schrieb Sunak zu seinem Besuch:

    „Großbritannien weiß, was es heißt, für Freiheit zu kämpfen. Wir sind den ganzen Weg bei euch.

     

  • 15:29 Uhr

    Russlands Menschenrechtskommission fordert Einsatz einer internationalen Kommission zur Untersuchung ukrainischer Kriegsverbrechen

    Die russische Präsidialkommission für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte hat die Einsetzung einer internationalen Kommission zur Untersuchung von ukrainischen Kriegsverbrechen gefordert. Dies erklärte das Gremium in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung. Darin hieß es:

    „Wir fordern die Einsetzung einer internationalen Kommission, die die Verbrechen der ukrainischen Soldaten und der auf ihrer Seite kämpfenden Söldner untersucht, eine umfassende Untersuchung aller bekannten Fakten durchführt und die Bestrafung der Verantwortlichen in Übereinstimmung mit internationalem und nationalem Recht sicherstellt.“

    Die Mitglieder der Kommission seien sich bewusst, dass ihre Appelle an die europäischen Menschenrechtler unbeantwortet bleiben oder dass „ihre Einschätzungen aufgrund des Drucks europäischer Politiker angepasst werden könnten, was bereits mehrfach geschehen ist“. Daher richte sich der Appell in erster Linie an die UNO und an Menschenrechtsorganisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika.

  • 15:03 Uhr

    Gebiet Belgorod wieder unter Beschuss

    Der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, hat am Samstag auf Telegram über einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Schebekino berichtet. Der Politiker schrieb:

    „Die Stadt Schebekino wird beschossen. Nach vorläufigen Informationen gibt es eine Verletzte.“

    Ihm zufolge seien auch ein Wohnhaus und Industrieunternehmen betroffen. Außerdem seien Stromleitungen beschädigt worden. Alle Betriebs- und Notfalldienste seien vor Ort.

    Später schrieb der Leiter des Bezirks Schebekino, Wladimir Schdanow, auf Telegram, dass sich die vorläufigen Berichte über eine verletzte Frau nicht bestätigt haben.

  • 14:30 Uhr

    Französischer Abgeordneter fordert Einstellung der Hilfe für Kiew wegen des Versuchs, einen Weltkrieg zu provozieren

    Paris solle aufhören, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu unterstützen, der versuche, einen Weltkrieg zu provozieren. Diese Meinung vertritt der Abgeordnete der französischen Nationalversammlung Nicolas Dupont-Aignan, Vorsitzender der rechtsgerichteten Partei Debout la France und Mitglied des parlamentarischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, am Samstag auf Twitter. Er schrieb:

    „Indem er eine Rakete nach Polen schickte und Russland dafür verantwortlich machte, versuchte Selenskij, einen dritten Weltkrieg zu provozieren.“

    Der Abgeordnete bezeichnete das Vorgehen des ukrainischen Präsidenten „einen Akt des Wahnsinns“ und fügte hinzu:

    „Wir sollten aufhören, diesen gefährlichen Mann zu unterstützen.“

    Ein Friedensplan sei dringend erforderlich.

  • 14:11 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören in 24 Stunden neun ukrainische Militärkontrollpunkte

    Wie das russische Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte, haben russische Flugzeuge, Raketentruppen und Artillerie in den letzten 24 Stunden neun Kontrollpunkte des ukrainischen Militärs zerstört.

    Nach Angaben der Behörde befanden sich die neun befestigten Positionen in den Gegenden bei Kislowka, Iwanowka, Krachmalnoje, Berestowoje im Gebiet Charkow, Serebrjanka, Wodjanoje in der Volksrepublik Donezk, Stelmachowka in der Volksrepublik Lugansk, Weseloje und Noworaisk im Gebiet Cherson.

  • 13:54 Uhr

    Russische Luftverteidigungskräfte schießen innerhalb von 24 Stunden zehn ukrainische Drohnen ab

    Die Luftabwehrsysteme der russischen Armee haben in den vergangenen 24 Stunden zehn ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Samstag mit. Sie seien in Frontabschnitten in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk abgeschossen worden.

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