Wir haben unsere Wahlziele nicht erreicht, doch wir kommen wieder Jürgen Todenhöfer

Jeder hat mal klein angefangen! Kein Grund zum Verzagen, sondern Ansporn, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass wir das Ziel im Auge haben auch wenn der Weg noch lang und beschwerlich wird. Gerade jetzt!

Evelyn Hecht-Galinski

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Jürgen Todenhöfer

Unsere vielen aktiven Parteimitglieder haben einen großartigen, geradezu leidenschaftlichen Wahlkampf geführt. Deshalb habe ich – offen gesagt – mit allem gerechnet, nur nicht mit einem Wahlergebnis von 0,5%.

WIR FANDEN IN DER BEVÖLKERUNG UNGEWÖHNLICH VIEL SYMPATHIE. Mehr als bei meinen früheren Wahlkämpfen, bei denen ich mehrfach über 50% erzielt hatte. Wenige Wochen vor der jetzigen Wahl ergab eine repräsentative Meinungsumfrage, dass jeder dritte Deutsche, der unsere Partei kennen gelernt hatte, sie richtig gut fand – ein ganz ungewöhnlicher Sympathiewert.

LEIDER KANNTEN UNS WENIGER ALS 50% DER BEVÖLKERUNG
Neben den teilweise massiven Behinderungen durch einige Behörden bei Corona spielte ein wichtige Rolle, dass wir nicht ein einziges Mal die Möglichkeit bekamen, die zentralen Punkte unseres Programms im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausführlich darzulegen. Von „Chancengleichheit aller Parteien“, wie sie das Grundgesetz fordert, konnte bei ARD und ZDF nie die Rede sein. Ich beschwere mich darüber nicht, ich stelle es nur fest.

Noch wichtiger war:
WIR SIND AM ENDE ZWISCHEN DEN GROSSPARTEIEN ZERQUETSCHT WORDEN.
Selbst manche unserer Fans glaubten kurz vor der Wahl, es gehe nur noch um die Frage einer rechten oder einer linken Koalition. In diesem (angeblichen) Zweikampf wollten sie ihre Stimme nicht an neue Parteien „verschenken“.

Hunderte von Wählern haben mir das in den Wochen vor der Wahl auf den Straßen unserer Städte ganz offen gesagt: „Ihr seid zwar unsere Favoriten, ihr seid besser, aber wir werden euch nicht wählen, weil wir „strategisch“ wählen, um unsere bevorzugte Koalition zu bekommen: links oder rechts.“ Selbst persönliche Freunde haben am Schluss nach diesem Motto gewählt. Koalitionen waren plötzlich viel wichtiger als Parteien.

DER IRRTUM DER „STRATEGISCHEN WÄHLER“.
Ich glaube, dass all diese angeblich strategischen Wähler falsch gewählt haben. Sie haben, um ihre Lieblingskoalition zu bekommen, am Ende Parteien gewählt, die seit Jahren völlig versagt haben und unser Land an die Wand gefahren haben.

Als Demokrat muss ich dieses Ergebnis akzeptieren. Ohne Wenn und Aber. Das tue ich hiermit.

WIR WERDEN WIEDERKOMMEN.
Stärker und selbstbewusster. Weil wir besser sind. Ehrlicher, gerechter, menschlicher, friedlicher und kompetenter. Unsere junge Partei hat ein großes Potential. Und das ist wichtig für Deutschland. Deutschland braucht eine viel bessere Politik.

Wir werden nie aufhören, für dieses bessere Deutschland zu kämpfen. Bei der nächsten Bundestagswahl wird niemand mehr an uns vorbeikommen. Wir werden unseren großen Traum nie aufgeben.

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