Andrej Hunko (MdB BSW): „Die Russische Föderation wird nicht nur in ihrer Gegenwart, sondern auch in ihrer Vergangenheit ausschließlich als Aggressor dargestellt“

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Andrej Hunko (MdB BSW): „Die Russische Föderation wird nicht nur in ihrer Gegenwart, sondern auch in ihrer Vergangenheit ausschließlich als Aggressor dargestellt“

Ein Artikel von Ulrich Heyden

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges rückt in den deutschen Medien und der Politik immer mehr in den Hintergrund. Die Geschichte dieses Krieges, der für Deutschland mit einer bedingungslosen Kapitulation endete, scheint bei den Plänen der Bundesregierung zu stören, Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen und in einem Maße aufzurüsten, wie es das seit Bestehen der Bundesrepublik nicht gegeben hat. Geschichte lässt sich jedoch nicht einfach abschütteln. Am 8. Mai 2025 werden Russen, Ukrainer und andere ehemalige Völker der Sowjetunion, aber auch Deutsche, die noch ihren eigenen Kopf gebrauchen, der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedenken. Warum ist es heute so schwierig, über die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg zu sprechen? Darüber sprach Ulrich Heyden (Moskau) mit dem Bundestagsabgeordneten des BSW, Andrej Hunko.

Zunächst eine Vorbemerkung. Anfang Februar schickte das BSW – initiiert vom Abgeordneten Andrej Hunko – eine ihrer letzten Kleinen Anfragen an die Bundesregierung. In der Anfrage ging es um die Fragen, warum die Blockade von Leningrad durch die deutsche Wehrmacht selbst bei runden Jahrestagen, wie dem 80. Jahrestag der Befreiung Leningrads am 27. Januar 2024, von der Bundesregierung verschwiegen wird und warum von der Bundesregierung zugesagte Hilfe für die Überlebenden der Blockade von Leningrad und die mit Geld aus Deutschland finanzierte Arbeit des Begegnungszentrums „Humanitäre Geste“ in St. Petersburg gedrosselt wurde (siehe hier: Deutschland drosselt Hilfe für Überlebende der Blockade von Leningrad). Weiterlesen in den nachdenkseiten.de

1 Kommentar zu Andrej Hunko (MdB BSW): „Die Russische Föderation wird nicht nur in ihrer Gegenwart, sondern auch in ihrer Vergangenheit ausschließlich als Aggressor dargestellt“

  1. Bei der heutigen Russophobie schließe ich nicht aus, dass aus den Opfern der Wehrmacht noch mal Täter werden. Wer sich seiner Verantwortung für die Opfer nicht bewusst ist, ist bereits auf dem Weg dahin.

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