Der Tiefe Staat wehrt sich gegen Veröffentlichungen von Material über Epstein

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Der Tiefe Staat wehrt sich gegen Veröffentlichungen von Material über Epstein

Thomas Röper

US-Justizministerin Pam Bondi hat dem FBI vorgeworfen, im Fall Epstein Material zurückgehalten zu haben und hat vom neuen FBI-Chef ultimativ die Herausgabe der fehlenden Akten gefordert. Zuvor hatte Trump angekündigt, sämtliche Akten über Epstein, die Kennedy-Morde und andere umstrittene Fälle zu veröffentlichen.

Offenbar wehrt sich der Tiefe Staat in den USA, den Anweisungen von US-Präsident Trump zu folgen und die Akten zum Epstein-Skandal freizugeben. Das kommt wenig überraschend und lässt befürchten, dass die Vertuschungsversuche auch bei der von Trump angekündigten Veröffentlichung der immer noch geheimen Akten über die Kennedy-Morde oder zu 9/11 weitergehen.

US-Justizministerin Pam Bondi hat am dem FBI nun vorgeworfen, im Fall Epstein „Tausende Seiten an Dokumenten“ unter Verschluss gehalten zu haben. Einem Brief von Bondi an den neuen FBI-Direktor Kash Patel zufolge hat sie, noch bevor Patel für den Posten als FBI-Chef bestätigt wurde, sämtliche Materialien zum Fall Epstein beim FBI angefordert, erhielt jedoch nur etwa 200 Seiten an Dokumenten. In dem Brief heißt es:

„Ich habe wiederholt gefragt, ob ich als Antwort auf meine Anfrage einen vollständigen Satz von Dokumenten erhalten habe, und das FBI hat mir wiederholt versichert, dass wir einen vollständigen Satz von Dokumenten erhalten haben. Gestern Abend habe ich aus einer Quelle erfahren, dass das New Yorker Büro des FBI über Tausende von Seiten an Dokumenten im Zusammenhang mit der Untersuchung und Anklageerhebung gegen Epstein verfügt.“

Bondi erklärte, das FBI habe sie zuvor nie über die Existenz dieser Papiere informiert und verlangte, dass diese ihr bis zum Morgen des 28. Februar ausgehändigt würden. Sie forderte Patel außerdem auf, eine interne Untersuchung durchzuführen und ihr innerhalb von 14 Tagen einen detaillierten Bericht darüber zu übermitteln, warum das FBI ihrer Aufforderung nicht nachgekommen sei. In dem Brief klang das tatsächlich wie ein Ultimatum:

„Bis Freitag, 28. Februar, 8.00 Uhr wird das FBI meinem Büro sämtliche Materialien zum Fall Epstein zukommen lassen, darunter alle Dokumente, Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Materialien im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein und seinen Klienten, unabhängig von der Menge der darin enthaltenen Informationen.“

Die vom Justizministerium nun freigegebenen Materialien enthalten auch eine Liste mit Epsteins Kontakten, doch ein erheblicher Teil der darauf enthaltenen Namen ist der amerikanischen Öffentlichkeit bereits bekannt, außerdem sind viele Informationen geschwärzt. Für alle, die von der Veröffentlichung Sensationen erwartet haben, sind die Unterlagen bisher enttäuschend. Aber man muss abwarten, ob und was das FBI dem Justizministerium nachliefert.

Offenbar wehrt sich der Tiefe Staat in den USA, den Anweisungen von US-Präsident Trump zu folgen und die Akten zum Epstein-Skandal freizugeben. Das kommt wenig überraschend und lässt befürchten, dass die Vertuschungsversuche auch bei der von Trump angekündigten Veröffentlichung der immer noch geheimen Akten über die Kennedy-Morde oder zu 9/11 weitergehen.

US-Justizministerin Pam Bondi hat am dem FBI nun vorgeworfen, im Fall Epstein „Tausende Seiten an Dokumenten“ unter Verschluss gehalten zu haben. Einem Brief von Bondi an den neuen FBI-Direktor Kash Patel zufolge hat sie, noch bevor Patel für den Posten als FBI-Chef bestätigt wurde, sämtliche Materialien zum Fall Epstein beim FBI angefordert, erhielt jedoch nur etwa 200 Seiten an Dokumenten. In dem Brief heißt es:

„Ich habe wiederholt gefragt, ob ich als Antwort auf meine Anfrage einen vollständigen Satz von Dokumenten erhalten habe, und das FBI hat mir wiederholt versichert, dass wir einen vollständigen Satz von Dokumenten erhalten haben. Gestern Abend habe ich aus einer Quelle erfahren, dass das New Yorker Büro des FBI über Tausende von Seiten an Dokumenten im Zusammenhang mit der Untersuchung und Anklageerhebung gegen Epstein verfügt.“

Bondi erklärte, das FBI habe sie zuvor nie über die Existenz dieser Papiere informiert und verlangte, dass diese ihr bis zum Morgen des 28. Februar ausgehändigt würden. Sie forderte Patel außerdem auf, eine interne Untersuchung durchzuführen und ihr innerhalb von 14 Tagen einen detaillierten Bericht darüber zu übermitteln, warum das FBI ihrer Aufforderung nicht nachgekommen sei. In dem Brief klang das tatsächlich wie ein Ultimatum:

„Bis Freitag, 28. Februar, 8.00 Uhr wird das FBI meinem Büro sämtliche Materialien zum Fall Epstein zukommen lassen, darunter alle Dokumente, Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Materialien im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein und seinen Klienten, unabhängig von der Menge der darin enthaltenen Informationen.“

Die vom Justizministerium nun freigegebenen Materialien enthalten auch eine Liste mit Epsteins Kontakten, doch ein erheblicher Teil der darauf enthaltenen Namen ist der amerikanischen Öffentlichkeit bereits bekannt, außerdem sind viele Informationen geschwärzt. Für alle, die von der Veröffentlichung Sensationen erwartet haben, sind die Unterlagen bisher enttäuschend. Aber man muss abwarten, ob und was das FBI dem Justizministerium nachliefert.

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