Medienbericht: Entscheidung gefallen – Wagenknecht gründet neue Partei

Was lange währt, wird gut! Sollte die Meldung stimmen, wäre es eine wichtige Entscheidung für die deutsche Politik.Evelyn Hecht-Galinski

Medienbericht: Entscheidung gefallen – Wagenknecht gründet neue Partei

Die Entscheidung ist offenbar gefallen: Sahra Wagenknecht wird einem Bericht des Boulevardblattes Bild zufolge ihre eigene Partei gründen. Der genaue Zeitpunkt stehe noch nicht fest, Wagenknecht nannte jedoch bereits vier Eckpunkte des Programms.

Medienbericht: Entscheidung gefallen – Wagenknecht gründet neue Partei

Die Entscheidung ist offenbar gefallen: Sahra Wagenknecht wird einem Bericht des Boulevardblattes Bild zufolge ihre eigene Partei gründen. Der genaue Zeitpunkt stehe noch nicht fest, Wagenknecht nannte jedoch bereits vier Eckpunkte des Programms.

Nun ist es offenbar entschieden: Sahra Wagenknecht (derzeit noch in der Partei Die Linke) gründet ihre eigene Partei. Dies berichtet das Boulevard-Blatt Bild unter Berufung auf Vertraute Wagenknechts. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Wagenknecht nannte jedoch bereits vier Kernpunkte, welche die neue Partei ausmachen sollen.

Die Entscheidung, ob und wann die Partei gegründet wird, soll laut Wagenknecht bekanntermaßen bis zum Ende des Jahres fallen. Nun berichtet die Bild unter Berufung auf Vertraute Wagenknechts, dass die Partei definitiv kommen wird, frühestens nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen. Wagenknecht erklärte dem Boulevard-Blatt, dass die neue Partei vier Kernpunkte beinhalten wird: „Wirtschaftliche Vernunft“, „Soziale Gerechtigkeit“, „Frieden“ und „Freiheit“.

Zum ersten Punkt erklärte sie, dass sie die „irre Politik der Ampel“ beenden wolle. Die Bundesregierung vertreibt Arbeitsplätze und überlässt alle Macht dem Markt, so Wagenknecht. Hierzu wären „staatliche Kontrollorgane“ notwendig.

Der Punkt „Soziale Gerechtigkeit“ beinhaltet höhere Löhne und mehr Geld für Arme. Hier sollen „staatlich regulierte Höchstpreise“ und die Besteuerung von Gewinnen zu mehr sozialer Gerechtigkeit verhelfen.

Zudem fordert Wagenknecht eine „Außenpolitik, die wieder auf Diplomatie setzt“. Der Rüstungshaushalt dürfe nicht noch weiter steigen. Mit Russland müsse ein Frieden her, um jeden Preis. Der Wirtschaftskrieg gegen Wladimir Putin schade nicht Putin, sondern unserer eigenen Wirtschaft.

Unter dem Punkt „Freiheit“ versteht Wagenknecht den Umgang mit anderen Meinungen. „Menschen werden ausgegrenzt, wenn sie den Mainstream verlassen“, so Wagenknecht. „Wer Zuwanderung steuern und begrenzen will, wird als Nazi abgestempelt.“ Bürger würden „moralisch geächtet“. Diese Cancel Culture müsse die Politik beenden.

2 Kommentare zu Medienbericht: Entscheidung gefallen – Wagenknecht gründet neue Partei

  1. Meine Stimme hätte sie. Sie ist Hoffnungsträgerin für so viele, nachdem die Partei Die Linke besonders in der Ukraine-Politik versagt hat. Ich denke, dass die Würfel aber noch nicht gefallen sind. Vielleicht hat Bild einen Versuchsballon gestartet und versucht Fr. Wagenknecht damit unter Druck zu setzen oder sonstwie zu profitieren. Eine Partei ohne finanzielle und wenig personeller Basis zu organisieren und auf Anhieb in den Bundestag zu führen ist jedenfalls eine beispiellose Herausforderung, wenn auch alternativlos.

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